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Freelancer oder Agentur — was ist besser für dein KMU?.

7 Min. Lesezeitvon Andre Alm

Die ehrliche Kurzfassung vorweg

Ich bin selbst Solo-Freelancer in Bremen-Nord. Trotzdem ist das hier kein Werbetext, der dir Agenturen madig redet. Beide Wege funktionieren — sie passen nur zu unterschiedlichen Projekten und unterschiedlichen Betrieben. Die kurze Antwort lautet: Für kleine und mittlere Projekte mit klarem Umfang — eine Website, eine kleine App, laufender IT-Support — fährst du mit einem guten Freelancer meist günstiger, schneller und mit weniger Reibung. Konkret heißt günstiger: Freelancer-Stundensätze liegen in der Region grob bei 70 bis 110 Euro, Agenturen rufen für vergleichbare Arbeit oft 100 bis 150 Euro und mehr auf, weil mehr Apparat mitfinanziert wird. Für große, langlaufende Vorhaben mit vielen Schnittstellen, harten Verfügbarkeitsgarantien (SLA) oder einem Team, das parallel an mehreren Strängen arbeitet, ist eine Agentur die sicherere Wahl. In 14 Jahren habe ich beides aus der Nähe gesehen — als Freelancer und als jemand, der vorher in größeren Strukturen gearbeitet hat. Den Rest dieses Artikels nutze ich, um dir die echten Unterschiede zu zeigen, damit du selbst entscheiden kannst.

Was du bei einem Freelancer wirklich bekommst

Du bekommst genau eine Person. Das ist gleichzeitig der größte Vorteil und das größte Risiko — dazu später ehrlich mehr. Der Vorteil: Du sprichst immer mit der Person, die auch baut. Kein Account-Manager, der dein Anliegen ans Entwicklerteam weiterreicht und dabei die Hälfte verliert. Kein Briefing-Pingpong über drei Ebenen. Wenn ich für einen Handwerksbetrieb aus Vegesack eine Website baue, sitzt der Inhaber mir gegenüber, skizziert mir auf einem Blatt, was er will, und ich setze genau das um. Entscheidungen fallen in Tagen, nicht in Wochen. Dazu kommt der Kostenfaktor: Ein Freelancer hat keinen Büro-Overhead, keine Vertriebsabteilung, kein Projektmanagement-Layer, das mitfinanziert werden will. Typische IT-Stundensätze für Freelancer in der Region liegen grob bei 70–110 € — eine Agentur ruft für vergleichbare Arbeit oft 100–150 € und mehr auf, weil dahinter mehr Apparat steht. Bei mir gibt es bewusst etwas anderes: Festpreis nach Skizze. Du beschreibst, was du brauchst, ich schaue es mir an und nenne dir einen festen Preis. Du weißt vorher, was es kostet — keine Stundenzettel, keine bösen Überraschungen am Monatsende.

Was eine Agentur dir bietet — und warum das Geld kosten darf

Eine Agentur ist ein Team. Das bedeutet: Wenn jemand krank wird, in Urlaub geht oder kündigt, läuft das Projekt weiter — jemand anderes übernimmt. Es bedeutet auch, dass parallel gearbeitet werden kann: Während eine Person die Datenbank baut, kümmert sich die nächste ums Design und eine dritte ums Testing. Für ein großes Vorhaben mit hartem Termin ist das ein echter Vorteil. Agenturen bringen außerdem Spezialisierung mit: eigene Designer, eigene Backend-Leute, jemand für Barrierefreiheit, jemand für SEO. Ein Solo-Freelancer ist Generalist — gut in vielem, aber nicht Weltspitze in jedem Einzelfeld. Und Agenturen können dir Service Level Agreements (SLA) geben: vertraglich zugesicherte Reaktionszeiten, Rufbereitschaft, garantierte Erreichbarkeit. Wenn dein Geschäft an einem System hängt, das nie länger als zwei Stunden ausfallen darf, brauchst du eine Struktur, die das absichern kann. All das kostet — der Overhead, den du beim Freelancer sparst, ist bei der Agentur genau das, was die Stabilität bezahlt. Das ist kein Aufschlag aus Gier, sondern aus Struktur.

Der Bus-Faktor: das ehrlichste Argument gegen mich

Ich verschweige es nicht, weil es das wichtigste Gegenargument zum Freelancer ist: Was passiert, wenn ich krank werde, in Urlaub bin oder — überspitzt gesagt — vom Bus überfahren werde? Bei einem Einzelnen ist die Antwort unbequemer als bei einer Agentur. Genau deshalb gehört zu seriöser Freelancer-Arbeit, dieses Risiko von Anfang an klein zu halten. Konkret heißt das bei mir: Alles, was ich baue, gehört dir — Code, Zugänge, Domains, Hosting-Accounts. Nichts liegt in einem geschlossenen System, an das nur ich herankomme. Ich dokumentiere so, dass eine andere fähige Person dein Projekt übernehmen könnte, ohne bei null anzufangen. Setze ich gängige Technik ein (kein exotischer Eigenbau), findest du im Zweifel auch in Bremen jemanden, der weitermacht. Trotzdem bleibt die ehrliche Wahrheit: Eine Agentur federt einen Ausfall sofort ab, ein Freelancer nicht in derselben Sekunde. Wenn dein Betrieb es sich nicht leisten kann, dass eine kritische Sache mal ein paar Tage warten muss, dann ist das ein starkes Argument für ein Team. Frag jeden Freelancer, mit dem du sprichst, genau danach — und wenn er ausweicht, ist das selbst die Antwort.

Geschwindigkeit und Kommunikation: kurze Wege gewinnen

Bei kleinen und mittleren Projekten ist Tempo fast immer eine Frage der Kommunikationswege — nicht der reinen Rechenleistung. Bei einer Agentur läuft dein Anliegen typischerweise durch mehrere Hände: Du sagst es dem Account-Manager, der schreibt ein Ticket, das landet beim Entwickler, der hat Rückfragen, die gehen zurück über den Account-Manager. Jede Stufe kostet Zeit und jede Stufe verliert ein bisschen Information. Bei mir gibt es diese Stufen nicht. Du rufst an unter +49 421 16980364, schreibst an mail@andre-alm.de, und du sprichst mit der Person, die es auch umsetzt. Eine kleine Änderung an der Website ist oft am selben Tag erledigt statt im nächsten Sprint eingeplant. Und weil ich hier in Bremen-Nord sitze, an der Vor den Kampen 6 in Burglesum, kann ich bei größeren Sachen auch mal vorbeikommen — eine Agentur in Hamburg oder aus dem Web fährt nicht eben nach Vegesack. Der ehrliche Haken: Diese Geschwindigkeit gilt, solange das Projekt zu einer Person passt. Sobald drei Stränge gleichzeitig laufen müssen, dreht sich der Vorteil um — dann ist ein Team schneller, weil es parallel arbeitet.

Was es realistisch kostet — Marktspannen zur Orientierung

Damit du eine Einordnung hast — das sind typische Spannen in der Region, keine festen Preise und kein Versprechen, sondern grobe Orientierung. Eine schlichte Onepager-Website liegt grob bei 500–1.500 €. Ein Mehrseiter mit Pflegesystem (CMS), damit du selbst Inhalte ändern kannst, bewegt sich eher bei 2.000–8.000 €. Eine einfache App oder PWA — etwa für Terminbuchung oder einen internen Ablauf — startet realistisch bei 3.000 € und kann je nach Funktionsumfang auf 15.000 € und mehr klettern. Laufender IT-Support wird entweder nach Stunde abgerechnet (grob 70–110 €) oder als monatliche Flat für KMU, oft im Bereich 150–600 € je nach Geräteanzahl und gewünschter Reaktionszeit. Agenturen liegen bei vergleichbarem Umfang meist am oberen Rand dieser Spannen oder darüber — wegen des Overheads, der bei größeren Projekten aber genau die Sicherheit mitfinanziert. Wichtig: Diese Zahlen sind Marktspannen zum Vergleichen. Bei mir bekommst du keinen offenen Stundenrahmen, sondern einen Festpreis nach Skizze. Du beschreibst dein Vorhaben, ich schaue es mir an, du bekommst eine feste Zahl. Das ist bewusst der Gegenentwurf zu den vielen Anbietern, die ihre Preise gar nicht erst zeigen.

So triffst du die Entscheidung — eine ehrliche Checkliste

Geh die Fragen der Reihe nach durch. Erstens, Umfang: Passt das Projekt realistisch zu einer Person, oder müssen mehrere Stränge gleichzeitig laufen? Eine Person reicht — Freelancer. Mehrere parallel und mit hartem Termin — Agentur. Zweitens, Kritikalität: Was passiert, wenn dein System mal zwei Tage steht? Ist das tolerierbar, ist ein Freelancer in Ordnung. Brauchst du eine vertragliche Verfügbarkeitsgarantie rund um die Uhr, geh zur Agentur. Drittens, Budget: Ist es knapp und der Umfang klar, holst du beim Freelancer mehr fürs Geld heraus, weil kein Overhead mitbezahlt wird. Viertens, Spezialwissen: Braucht es echte Tiefenexpertise in einem Nischenfeld, das ein Generalist nicht abdeckt — dann hat ein spezialisiertes Team die Nase vorn. Fünftens, Beziehung: Willst du einen festen Ansprechpartner über Jahre, der dein Geschäft kennt, oder ist dir die institutionelle Sicherheit eines Unternehmens wichtiger? Und egal wofür du dich entscheidest — frag immer: Wem gehören am Ende Code, Zugänge und Domains? Die richtige Antwort ist: dir. Wer das nicht klar zusichert, ist raus, ob Freelancer oder Agentur.

Mein Fazit für KMU in Bremen und Bremen-Nord

Für die meisten kleinen und mittleren Betriebe, mit denen ich hier in Bremen-Nord zu tun habe — Handwerker, Praxen, kleine Dienstleister, lokale Läden — ist ein guter Freelancer die naheliegende Wahl: persönlich, schnell, lokal erreichbar, bezahlbar, mit festem Preis statt offener Rechnung. Genau dafür baue ich Websites, kleine Apps und richte IT ein, die einfach läuft. Den App-Markt für große Unternehmen überlasse ich den Enterprise-Agenturen — meine Nische sind kleine, saubere Lösungen für KMU, die kein 50.000-€-Projekt brauchen, sondern etwas, das funktioniert und das sie verstehen. Wenn dein Vorhaben aber groß, kritisch oder stark parallel ist, dann sage ich dir das offen und rate dir zur Agentur — auch wenn ich damit den Auftrag verliere. Lieber das, als dir etwas zu verkaufen, das ich nicht sauber abliefern kann. Wenn du unsicher bist, in welche Kategorie dein Projekt fällt: Ruf an oder schreib mir, skizzier kurz, was du vorhast — ich sage dir ehrlich, ob das ein Fall für mich ist oder nicht.

FAQ

Häufige Fragen.

Ist ein Freelancer immer günstiger als eine Agentur?

Bei kleinen und mittleren Projekten mit klarem Umfang meistens ja, weil kein Büro-, Vertriebs- und Projektmanagement-Overhead mitbezahlt wird. Freelancer-Stundensätze liegen in der Region grob bei 70–110 €, Agenturen oft darüber. Bei großen, parallel laufenden Projekten kann eine Agentur am Ende aber wirtschaftlicher sein, weil ein Team schneller fertig wird. Die Zahlen sind Marktspannen zur Orientierung — bei mir bekommst du stattdessen einen Festpreis nach Skizze.

Was passiert mit meinem Projekt, wenn der Freelancer ausfällt?

Das ist das ehrlichste Risiko beim Einzelnen — der sogenannte Bus-Faktor. Du minimierst es, indem dir Code, Zugänge und Domains gehören und alles sauber dokumentiert ist, sodass eine andere fähige Person übernehmen kann. Eine Agentur federt einen Ausfall sofort ab, ein Freelancer nicht in derselben Sekunde. Wenn dein Betrieb keinen einzigen Tag Verzögerung verträgt, ist das ein starkes Argument für ein Team.

Wann sollte ich als KMU lieber zur Agentur gehen?

Wenn dein Projekt groß ist und viele Stränge parallel laufen müssen, wenn du harte Verfügbarkeitsgarantien (SLA) rund um die Uhr brauchst, oder wenn echte Tiefenexpertise in einem Spezialfeld gefragt ist, das ein Generalist nicht abdeckt. In diesen Fällen rate ich auch selbst zur Agentur.

Was kostet eine Website oder kleine App ungefähr?

Als grobe Marktorientierung: Onepager etwa 500–1.500 €, Mehrseiter mit CMS rund 2.000–8.000 €, eine einfache App oder PWA ab etwa 3.000 € bis 15.000 € je nach Funktionen. Das sind regionstypische Spannen, keine festen Preise. Bei mir bekommst du nach einer kurzen Skizze einen festen Preis — du weißt vorher, was es kostet.

Bist du als Freelancer in Bremen wirklich vor Ort erreichbar?

Ja. Ich sitze an der Vor den Kampen 6 in 28759 Bremen-Nord (Burglesum) und arbeite für KMU in ganz Bremen und Bremen-Nord. Du sprichst immer direkt mit mir — telefonisch unter +49 421 16980364 oder per Mail an mail@andre-alm.de — und bei größeren Sachen komme ich auch vorbei.

Über den Autor

Andre Alm.

IT-Dienstleister aus Bremen-Burglesum · 14 Jahre Erfahrung

Andre Alm ist IT-Dienstleister aus Bremen-Burglesum. Seit über 14 Jahren betreut er kleine und mittlere Unternehmen in ganz Bremen — von IT-Service und Support über Website- und App-Entwicklung bis zu digitalen Prozessen. Als Einzelkämpfer arbeitet er persönlich, lokal und zum Festpreis nach Skizze, mit Hosting in Deutschland.

Festpreis nach Skizze

Du weißt jetzt, woran du bist.

Skizzier mir kurz dein Vorhaben — ich nenne dir einen ehrlichen Festpreis und sage dir auch, wenn du’s gar nicht brauchst. Persönlich aus Bremen-Burglesum, für ganz Bremen und Bremen-Nord.