Die ehrliche Antwort vorweg: "App" ist nicht gleich App
Wenn du mich fragst "Was kostet eine App?", ist meine erste Frage immer eine Gegenfrage: Welche Art App meinst du eigentlich? Denn unter dem Wort "App" stecken drei völlig verschiedene Dinge mit völlig verschiedenen Preisschildern. Eine native App lädst du dir aus dem Apple App Store oder Google Play, sie wird extra für iPhone bzw. Android programmiert. Eine PWA (Progressive Web App) ist im Kern eine Website, die sich wie eine App verhält — du kannst sie aufs Startbild legen, sie funktioniert offline, schickt Push-Nachrichten, läuft aber im Browser-Unterbau und kommt ohne App-Store aus. Eine reine Web-App ist eine Anwendung, die im Browser läuft (denk an ein Buchungssystem oder ein Kundenportal), ohne Anspruch, wie ein Handy-Programm auszusehen. Damit du die Größenordnung gleich hast: Eine PWA für ein KMU liegt regionstypisch grob bei 3.000 bis 15.000 Euro, eine native App für beide Stores realistisch ab 15.000 bis 25.000 Euro aufwärts, eine schlichte Web-App bei 2.000 bis 8.000 Euro — welche Variante du wirklich brauchst, entscheidet alles. In 14 Jahren habe ich erlebt, dass die meisten Leute, die "eine App" wollen, eigentlich gar keine native App brauchen. Sie brauchen etwas, das auf dem Handy gut funktioniert. Und das ist ein riesiger Kostenunterschied. Genau deshalb fange ich nicht mit dem Preis an, sondern mit der Frage, was du wirklich erreichen willst.
Die Spannen — ehrliche Marktorientierung, keine erfundenen Fixpreise
Jetzt die Zahlen im Detail. Was ich dir hier nenne, sind typische Markt-Spannen aus der Region, keine Preise, die ich mir für mein Angebot ausdenke — und genau das unterscheidet mich von den Seiten, die Preise komplett verstecken. Eine einfache PWA für ein KMU bewegt sich grob zwischen 3.000 und 15.000 Euro, je nachdem wie viele Funktionen, Datenbanken und Schnittstellen dahinterstecken. Eine native App, die du wirklich in beiden Stores haben willst (iOS und Android), startet realistisch bei 15.000 bis 25.000 Euro und kann bei komplexen Projekten — Login, Bezahlung, Live-Daten, Backend — schnell 40.000 Euro und mehr erreichen. Der Grund: native heißt im Zweifel zwei getrennte Programmierungen plus ein Backend, das alles versorgt. Eine schlichte Web-App (Formular, Terminbuchung, kleines internes Tool) kann dagegen schon im Bereich 2.000 bis 8.000 Euro liegen, ähnlich wie ein Mehrseiter mit CMS. Diese Zahlen schwanken stark, weil der Funktionsumfang alles entscheidet. Bei mir gilt deshalb: Festpreis nach Skizze. Wir skizzieren zusammen, was die App können soll, und dann bekommst du eine feste Zahl — nicht "ab", nicht "ca.", sondern den Preis, den du am Ende zahlst.
Warum eine PWA für die meisten KMU völlig reicht
Hier wird es für dich als Handwerker, Praxis, Verein oder kleinen Betrieb in Bremen interessant. In den allermeisten Fällen, die bei mir auf dem Tisch landen, reicht eine PWA — und spart dir locker die Hälfte bis zwei Drittel der Kosten gegenüber einer nativen App. Eine PWA kann fast alles, was Leute von einer App erwarten: Sie liegt als Icon auf dem Startbildschirm, startet im Vollbild ohne Browser-Leiste, funktioniert auch bei schlechtem Netz, kann Standort und Kamera nutzen und sogar Push-Benachrichtigungen schicken. Der entscheidende Vorteil: Du baust und pflegst nur eine einzige Code-Basis statt drei (iOS, Android, Web). Das senkt nicht nur die Erstellung, sondern vor allem die laufenden Kosten dramatisch. Wann reicht die PWA nicht? Wenn du tief in die Hardware musst — aufwändige Bluetooth-Geräte, ständige Hintergrund-Ortung, sehr hardwarenahe Grafik (Spiele), oder wenn du zwingend in den App-Stores gefunden werden musst, weil deine Kunden dort aktiv suchen. Für ein Buchungstool, einen Mitarbeiter-Dienstplan, ein Bestellsystem oder ein Kundenportal aber? Da baue ich dir eine PWA, und du merkst im Alltag keinen Unterschied zur nativen App — außer auf der Rechnung.
Die laufenden Kosten, über die kaum jemand redet
Der größte Fehler, den ich bei App-Projekten sehe: Leute kalkulieren nur den Bau und vergessen den Unterhalt. Eine App ist kein Möbelstück, das einmal gekauft fertig in der Ecke steht — sie ist eher wie ein Auto, das regelmäßig zur Inspektion muss. Apple und Google ändern jedes Jahr ihre Betriebssysteme; was heute läuft, kann in zwölf Monaten Macken haben. Realistisch solltest du mit 15 bis 20 Prozent der Erstellungskosten pro Jahr für Wartung und Updates rechnen. Dazu kommen Hosting und Server (je nach Last grob 10 bis 100 Euro im Monat), eventuell Kosten für Dienste wie Push-Versand oder Karten. Bei nativen Apps zahlst du obendrauf die Apple-Entwicklergebühr (99 Dollar im Jahr) und für Google einmalig 25 Dollar. Und genau hier spielt die PWA ihren zweiten großen Vorteil aus: Eine Code-Basis pflegen ist deutlich günstiger als drei Plattformen aktuell zu halten. Wenn ich dir eine App baue, sage ich dir vorher ehrlich, was sie im Jahr danach kostet — alles andere wäre, als würde ich dir ein Auto verkaufen und den Tankdeckel verschweigen.
App-Store: Pflicht, Aufwand und die Falle dahinter
Viele wollen "in den App-Store", weil es sich nach echter App anfühlt. Sei dir bewusst, was das mit sich bringt. Bei Apple durchläuft jede App und jedes größere Update eine Prüfung (Review), die ein paar Tage dauern und auch abgelehnt werden kann — oft aus formalen Gründen, die nichts mit deiner Idee zu tun haben. Du brauchst Datenschutz-Angaben, Screenshots, Beschreibungstexte, ein Konto, das jemand pflegt. Und wenn du etwas an der App änderst, geht das Spiel von vorne los. Bei Android ist es lockerer, aber auch dort gibt es Vorgaben. Eine PWA umgeht das komplett: Du veröffentlichst sie wie eine Website, Änderungen sind sofort live, kein Freigabe-Theater. Die Falle: Wenn deine Kunden dich nicht im App-Store suchen — und bei einem lokalen Handwerksbetrieb oder einer Praxis in Bremen-Nord tut das praktisch niemand — dann zahlst du für eine Sichtbarkeit, die dir gar nichts bringt. Da rate ich offen ab. In den Store gehörst du, wenn die App selbst dein Produkt ist und Menschen aktiv danach suchen. Sonst ist es rausgeworfenes Geld.
Wann sich eine App überhaupt lohnt — und wann eine gute Website reicht
Der ehrlichste Rat, den ich dir geben kann: Frag dich, ob du wirklich eine App brauchst, bevor du Geld in die Hand nimmst. Eine App lohnt sich, wenn Leute sie immer wieder benutzen — täglich, wöchentlich. Ein Treueprogramm, das deine Stammkunden ständig öffnen. Ein Tool, mit dem deine Monteure draußen auf der Baustelle Aufträge abhaken. Ein Buchungssystem, das deine Kunden regelmäßig nutzen. Da macht das App-Verhalten auf dem Startbildschirm einen echten Unterschied. Wenn jemand dich aber nur einmal im Jahr braucht — etwa um einen Termin beim Steuerberater zu machen oder dein Angebot anzuschauen — dann lädt sich niemand eine App runter. Dafür reicht eine gute, schnelle Website, und die kostet einen Bruchteil. Ich habe schon Kunden aktiv von der App abgeraten und ihnen stattdessen einen sauberen Mehrseiter gebaut — weil das für ihr Ziel das Richtige war und ich nicht das Doppelte kassieren wollte für etwas, das in der Schublade verstaubt. Ehrlichkeit ist hier kein Marketing-Trick, sondern schlicht die Voraussetzung dafür, dass du am Ende zufrieden bist und nicht in zwei Jahren eine teure App hast, die keiner öffnet.
So arbeite ich — persönlich, lokal, mit Festpreis
Ich bin kein Agentur-Apparat mit Projektmanagern, Vertrieblern und drei Zwischenschichten, die deinen Preis nach oben treiben. Ich bin eine Person, die seit 14 Jahren Software baut, und ich sitze in Bremen-Nord, in Burglesum, Vor den Kampen 6. Das heißt: Du redest mit dem, der auch programmiert. Wir setzen uns zusammen — gern bei dir vor Ort, ob in Vegesack, Lesum, Blumenthal oder mitten in Bremen — und skizzieren, was deine App können soll. Aus dieser Skizze mache ich dir einen Festpreis. Du weißt vorher, was es kostet, und musst nicht zittern, ob am Ende eine doppelt so hohe Rechnung kommt. Das Hosting läuft bei mir auf Servern in Deutschland, DSGVO-konform — gerade bei Apps mit Kundendaten ist das kein Nebenthema, sondern Pflicht. Wenn etwas klemmt, rufst du mich an und bekommst keinen Ticket-Roboter. Der App-Markt für große Projekte ist fest in der Hand von Enterprise-Agenturen, die unter 30.000 Euro gar nicht erst aufstehen. Genau die Lücke darunter — die kleine, sinnvolle App oder PWA für den Bremer Mittelstand, das Handwerk, die Praxis, den Verein — fülle ich. Persönlich, lokal, zum festen Preis.
Dein nächster Schritt
Wenn du mit einer App- oder PWA-Idee schwanger gehst, fang nicht beim Preis an, sondern beim Problem. Schreib mir in zwei, drei Sätzen, was du erreichen willst und wer das nutzen soll. Dann sage ich dir ehrlich, ob eine native App, eine PWA oder vielleicht doch nur eine clevere Website das Richtige ist — und was das in einem Festpreis bedeutet. Kein Verkaufsgespräch, kein Drängen. Du erreichst mich unter +49 421 16980364 oder mail@andre-alm.de. Lieber einmal vorher ehrlich gerechnet als hinterher teuer geärgert.