Die kurze Antwort vorweg
Du willst keine Marketing-Geschichte, du willst Zahlen. Also: Eine einfache Website (ein Onepager mit Kontakt, Leistungen, Anfahrt) liegt in der Region typischerweise bei rund 500 bis 1.500 Euro. Eine mehrseitige Website mit Bearbeitungssystem, mit dem du selbst Inhalte pflegen kannst (ein CMS), bewegt sich meist zwischen 2.000 und 8.000 Euro. Nach oben ist viel offen, sobald Sonderfunktionen dazukommen. Das sind keine Preise, die ich mir ausgedacht habe, sondern realistische Spannen aus dem Markt – Agenturen, Freelancer, alles zusammen. Warum dir trotzdem kaum jemand in Bremen diese Zahlen auf die Website schreibt, klären wir gleich. Wichtig ist: Eine Spanne ist eine Orientierung, kein Angebot. Was DEINE Website kostet, hängt davon ab, was sie können muss. Genau deshalb mache ich Festpreis nach Skizze – du weißt vorher, was es kostet, bevor ich anfange.
Warum dir in Bremen fast niemand einen Preis nennt
Ich habe mir angeschaut, was Bremer Agenturen und Freelancer öffentlich zu Preisen schreiben – und die Antwort ist meistens: nichts. "Preis auf Anfrage", "individuelles Angebot", "sprechen Sie uns an". Das hat einen Grund, und der ist nicht immer böse: Webprojekte sind wirklich unterschiedlich, und niemand will sich an einer Zahl festnageln lassen, bevor er weiß, was du brauchst. Der andere Grund ist weniger schön: Wer keinen Preis nennt, kann ihn an dich anpassen. Wirkt dein Laden gut, wird die Zahl höher. In 14 Jahren habe ich genug Angebote gesehen, bei denen für dieselbe Leistung das Doppelte aufgerufen wurde – einfach weil der Kunde es sich leisten konnte. Ich halte das für unfair. Du sollst eine Orientierung haben, bevor du überhaupt ein Gespräch führst. Deshalb dieser Artikel. Und deshalb der Festpreis: kein Stundenzettel, der am Monatsende drei mal so lang ist wie geschätzt.
Onepager, Mehrseiter, CMS – die Typen und was sie kosten
Der größte Preistreiber ist schlicht: Wie viel Website ist es? Ein Onepager ist eine einzige, lange Seite – Begrüßung, Leistungen, ein bisschen über dich, Kontakt, Anfahrt. Für die Tischlerei in Lesum, die Praxis in St. Magnus oder den Handwerksbetrieb, der vor allem über Google gefunden werden will, reicht das oft völlig. Markt-Spanne: rund 500 bis 1.500 Euro. Ein Mehrseiter hat echte Unterseiten – einzelne Leistungsseiten, ein Team, eine Galerie, vielleicht eine Stellenseite. Sobald du Inhalte selbst pflegen willst, kommt ein CMS dazu (das Bearbeitungssystem, mit dem du ohne Programmierkenntnisse Texte und Bilder ändern kannst). Diese Kombination liegt typischerweise bei 2.000 bis 8.000 Euro, je nach Seitenzahl und Funktionsumfang. Einen Online-Shop baue ich bewusst nicht – das ist ein eigenes Handwerk mit Zahlungsanbindung, Lager und Rechtskram, und da gibt es Spezialisten, die das besser können. Ich sage dir das lieber ehrlich, als dir etwas Halbgares zu verkaufen.
Was den Preis wirklich nach oben oder unten zieht
Die Seitenzahl ist nur der Anfang. Hier sind die Faktoren, die in der Praxis den Ausschlag geben. Erstens das Design: Eine saubere, fertige Vorlage, die ich auf dich anpasse, ist günstiger als ein komplett eigenes Designkonzept, das von null entsteht. Zweitens die Texte – und das unterschätzen fast alle. Schreibst du sie selbst, sparst du Geld. Soll ich sie schreiben oder überarbeiten, kostet das Zeit, aber gute Texte verkaufen mehr als jedes Animations-Schnickschnack. Drittens Funktionen: Ein einfaches Kontaktformular ist Standard. Ein Buchungssystem, ein Mehrsprachen-Umschalter (DE/EN), eine Doctolib-Anbindung oder ein Konfigurator sind eigene Bausteine, die Aufwand bedeuten. Viertens deine Inhalte: Hast du Logo, Bilder und Texte parat, geht es schnell. Müssen wir Fotos machen lassen und Inhalte erst erarbeiten, dauert es länger. Bei mir landen all diese Punkte auf einer Skizze, bevor irgendetwas gebaut wird – und aus der Skizze wird ein Festpreis. Keine Überraschung in Woche sechs.
Die laufenden Kosten, die im Angebot oft fehlen
Eine Website ist kein einmaliger Kauf, sie ist eher wie ein Auto – sie braucht ab und zu Pflege und einen Stellplatz. Der Stellplatz ist das Hosting (der Server, auf dem deine Seite liegt) plus die Domain (deine Internetadresse, etwa deinbetrieb.de). Für eine normale Firmenwebsite reden wir hier über grob 5 bis 30 Euro im Monat, je nach Anbieter und Bedarf. Mir ist wichtig, dass das Hosting in Deutschland liegt und DSGVO-konform ist – gerade bei Praxen und allem mit Kundendaten ist das kein Nice-to-have, sondern Pflicht. Dazu kommen optional Pflege und Updates: Sicherheitsupdates, kleine Änderungen, ein neues Angebot auf die Startseite. Manche wollen das selbst machen (mit dem CMS geht das), andere wollen sich nicht kümmern. Was ich für unseriös halte: dass diese laufenden Kosten von Anfang an auf dem Tisch liegen. Eine günstige Website, die dich danach mit teurer Zwangs-Pflege bindet, ist nicht günstig. Ich nenne dir die Folgekosten, bevor du unterschreibst.
Agentur, Freelancer oder Baukasten – was passt zu dir?
Es gibt drei realistische Wege, und nicht jeder ist für jeden richtig. Der Baukasten (Wix, Jimdo und ähnliche) kostet wenig, oft 10 bis 30 Euro im Monat, und du baust selbst. Ehrlich gesagt: Wenn du Zeit, Lust und ein Auge dafür hast und es nur um eine simple Präsenz geht – mach das. Ich rate dir dann nicht zu einem teuren Projekt, das du nicht brauchst. Die Grenzen merkst du, sobald du etwas Spezielles willst, bei der Ladegeschwindigkeit oder wenn du irgendwann umziehen willst und nicht so recht rauskommst. Die Agentur bringt ein ganzes Team – Designer, Entwickler, Projektleitung. Das ist stark bei großen Projekten, kostet aber auch entsprechend, und du redest selten direkt mit der Person, die baut. Der Freelancer – also ich – sitzt dazwischen: eine Person, mit der du direkt sprichst, kürzere Wege, kein Agentur-Aufschlag, dafür keine 20-Köpfe-Maschine im Rücken. Bei größeren Sachen sage ich dir auch, wenn eine Agentur die bessere Wahl wäre. Lieber ehrlich abgeraten als ein Projekt angenommen, das mir zu groß ist.
Was "Festpreis nach Skizze" konkret bedeutet
Der Stundensatz für Webarbeit liegt in der Region grob bei 70 bis 110 Euro. Das Problem an Stundensätzen: Du weißt nie, wie viele Stunden es am Ende werden, und das Risiko trägst du. Deshalb mache ich es anders. Wir reden einmal in Ruhe – am Telefon, per WhatsApp oder bei dir vor Ort hier im Bremer Norden. Ich skizziere, was die Website können soll, wie viele Seiten, welche Funktionen, wer die Texte liefert. Aus dieser Skizze mache ich einen Festpreis. Dieser Preis steht. Wird die Arbeit für mich aufwendiger als gedacht, ist das mein Problem, nicht deins. Willst du mittendrin etwas Größeres dazu, besprechen wir das offen und es gibt einen klaren Nachtrag – keine versteckte Rechnung. Das ist für mich kein Marketing-Trick, sondern die einzige Art, mit der ich nachts ruhig schlafe. Ich will, dass du mich weiterempfiehlst, nicht dass du dich nach dem Projekt über mich ärgerst.
Und jetzt? Ein realistischer nächster Schritt
Wenn du bis hier gelesen hast, weißt du mehr über Website-Preise als nach drei "auf Anfrage"-Angeboten zusammen. Mein Rat: Schreib dir vorher kurz auf, was die Website für dich tun soll – sollen Leute anrufen, ein Formular ausfüllen, einen Termin buchen, dich überhaupt erst finden? Daraus ergibt sich der Umfang, und aus dem Umfang der Preis. Wenn du in Bremen oder im Bremer Norden – Burglesum, Lesum, St. Magnus, Vegesack, Grohn – sitzt, komme ich auch gern bei dir vorbei. Lokal und persönlich ist kein Slogan: Ich bin dieselbe Person, die das Gespräch führt, baut und sich später um Änderungen kümmert. Ruf an unter 0421 16980364 oder schreib an mail@andre-alm.de, und wir machen aus deinem Vorhaben eine Skizze mit einem ehrlichen Festpreis. Kostet dich erstmal nichts außer einer Viertelstunde – und du weißt danach, woran du bist.